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Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) – Menschen im Mittelpunkt ökonomischen Handelns

  • Standort

    Küppelstein 34

    42857

    Nordrhein-Westfalen

  • Veranstaltungsart

    Workshops/Seminare (Sonstige Fort- und Weiterbildungen)

  • Termindaten

    Uhr -
    Uhr
  • Barrierefrei

    Ja

  • Teilnehmerzahl

    16

  • Referentin

    Martina Dietrich arbeitet als systemische Organisationsentwicklerin, GWÖ-Beraterin und Coach. Unter dem Markenzeichen „Sinnovation“ begleitet sie schwerpunktmäßig Unternehmen in ihrer Transformation auf nachhaltige Entwicklung. Gerechtigkeit, Menschenwürde, Bewahrung unserer Erde und Sinnorientierung kennzeichnen ihren Kompass für diese Prozesse.

  • Zielgruppe

    alle Berufsgruppen

  • Zielgruppe/Kurzinfo

    <p>Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) ist ein sehr vielversprechender Ansatz für eine Alternative Ökonomie, die im Einklang mit Ökologie und einer modernen Sozialgesellschaft steht. Sie basiert auf sehr wenigen und konsensorientierten Annahmen und ist daher sehr breit transferfähig. Hier wird kein Dogma oder Klassenkampf propagiert, sondern vor allem der Zweck des Wirtschaftens im besten Sinn „wertorientiert“ betrachtet: Zweck des Wirtschaftens dürfe nicht weiterhin die Mehrung des Kapitals sein, sondern müsse vor allem dem menschlichen Wohl und der Zivilgesellschaft dienen. Viele Menschen wünschen sich eine neue Wirtschaftsordnung – hier ist ein Weg dahin. </p><p> In diesem Einführungskurs werden die Gemeinwohl-Ökonomie in ihren Grundzügen und mit ihren wichtigsten Tools vorgestellt und praktisch erprobt. Dazu gehören z.B. die nachhaltig orientierte Entwicklung von Organisationen, Gemeinden und Regionen mit dem Instrument der GWÖ-Bilanz, sowie das Systemisches Konsensieren, als konsensorientiertes Entscheidungstool. Die Teilnehmer*innen können nach diesem Kurs die Umsetzung der GWÖ in der eigenen Organisation überblicken und entscheiden. </p><p> Lange Jahre galt der Kapitalismus und die mit ihm verbundenen Formen des Wirtschaftens mit Geld und Gütern als Quelle und Garant das Wohlstands – zumindest in unserem Teil der Welt. Noch bis vor kurzem erschien es wie ein althergebrachter Kampf der Ideologien, hieran Kritik zu üben. Mittlerweile ist es jedoch handfeste empirische Erkenntnis: Die vor einem halben Jahrhundert vorhergesagten Grenzen des Wachstums sind erreicht, die quasi einzementierten Prozesse unserer Wirtschaftsform zeigen kritische Instabilitäten und geraten ins Wanken. </p><p> Das moderne Ökonomie ständiges Wachstum brauche, ist wohl ein Mythos – gepflanzt durch den kulturprägenden Erfolg des Wirtschaftswunders – wird aber wie ein “Naturgesetz“ angewendet. Es gibt mittlerweile eine ganze Zahl von alternativen Ansätzen, manche mehr, manche weniger von Ideologie geprägt. </p><p> —> <a href="https://kulturellebildung.de/B240/">Information und Anmeldung</a></p>