Wie politisch ist Systemik?

In Zeiten globaler Krisen und zunehmender Polarisierung stellt sich die Frage: Soll und muss sich ein systemischer Verband politisch positionieren? Oder bleibt die systemische Profession neutral, offen für diverse Perspektiven? Die Ausgabe 4/2025 der Verbandszeitschrift Kontext ist ein Debattenheft, das zur Auseinandersetzung mit diesen und weiteren Fragen einlädt.

Die Beiträge in Heft 4/2025

Jan Bleckwedel
Das Private und das Politische - Wie Politik den therapeutischen Raum konstituiert und schützt

Johannes Herwig-Lempp
Das (für mich) Politische im Systemischen

Katharina Keil und Dirk Rohr
Die Debatte um Neutralität und Politisierung als Akt der Grenzziehung in der Selbstbeschreibung von Systemen

Tom Levold
Politische Selbstbeschränkung statt ideologischem Aktivismus

Johannes Mertens
Vom Mythos der Neutralität zum Logos des flourishing: Systemik als politische Praxis

Bea Schramm
Wie kann Systemik denn nicht politisch sein?

Nikola Siller
Wir können nicht nicht politisch sein. Eine Dekonstruktion der Dichotomie "neutral" versus "politisch"

Jan van der Koelen
Systemik am Kipppunkt

Stella Wedell
Die Stimme des Patriarchats als kollektive Gesellschaftsstimme und ihre Bedeutung für die systemische Therapie und Beratung

Die Ausgaben der DGSF-Verbandszeitschrift KONTEXT stehen auch online auf den Seiten des Verlages Vandenhoeck & Ruprecht zur Verfügung – für DGSF-Mitglieder kostenfrei!

Die Printversion von Kontext 4/2025 enthält lediglich eine Auswahl der zahlreich eingegangenen Beiträge - und diese zumeist nur als Vorschau. Die vollständige Debatte wird online als Sonderheft im Open Access-Format veröffentlicht.

Bild: Titelseite von Kontext 4/2025

(js)