Systemisch tiergestützte Interventionen

Die neue Fachgruppe systemisch tiergestützte Interventionen stellt sich vor!

Weiterführende Informationen

Bereits im Jahr 1990 gründete sich die Organisation International Association of Human-Animal Interaction Organization (IAHAIO, https://iahaio.org) in Toronto. Ihr Anliegen ist es, die Mensch-Tier-Interaktion zu fördern. Durch Forschung und Praxisentwicklung setzt sie sich ein, um Theorie und Praxis miteinander zu verbinden. Mittlerweile hat sie über 80 Mitgliedsorganisationen mit mehr als 100.000 Mitglieder aus der ganzen Welt. https://iahaio.org

Durch das zunehmende Interesse an tiergestützten Interventionen wuchs der Wunsch nach standardisierten Aus- und Weiterbildungen. So gründete sich 2004 die European Society for Animal Assisted Therapie (ESAAT, https://www.esaat.org) in Wien.

Gefolgt von der Gründung der International Society for Animal Assisted Therapie (ISAAT, https://www.aat-isaat.org) in Zürich. Es entstanden universitäre Lehrgänge, die Qualitätsstandards für Mensch und Tier definieren.

Darüber hinaus gibt es den Bundesverband für tiergestützte Interventionen e. V. (https://www.tiergestuetzte.org). Er setzt sich ebenfalls für Qualitätsstandards in der Praxis und Ausbildung, sowie für den Tierschutz und tierethischen Einsatz in den Berufsfeldern ein.

Alle Organisationen kooperieren miteinander. Es gilt stets, tierethische Grundlagen zu berücksichtigen und Tiere niemals zu instrumentalisieren. Auch dem Tier wird mit der wertschätzenden systemischen Haltung begegnet.

Aktuelles

Aufbruch und Neuanfang: Die Fachgruppe TGI auf neuem Kurs

Hinter der DGSF Fachgruppe Tiergestützte Interventionen (TGI) liegt eine Phase des intensiven Strukturwandels. Angestoßen durch die neue DGSF-Satzung und die Wahl der neuen Sprecherinnen, nutzte die Fachgruppe die Veränderungen für eine grundlegende inhaltliche und organisatorische Neuausrichtung.

Nachdem Dorothea Dapper die offizielle Sprecherinnenrolle aufgrund hoher Projektlast abgegeben hatte, wurde im November 2025 ein neues Führungsteam gewählt: Elke Willems und Annkathrin Gerdes leiten nun als Sprecherinnen-Duo die Geschicke der Fachgruppe.

Struktur, Vernetzung und fachlicher Austausch

Unter der neuen Führung startete die Fachgruppe mit einem neuen Konzept ins Jahr 2026. Auch der Umzug auf die neue Verbandsplattform beUnity wurde erfolgreich vorgenommen.

Die Treffen im Frühjahr 2026 zeigten bereits eine hohe Dynamik:

  • Kurz und klar: Um das Fachwissen der Mitglieder sichtbar zu machen, starten unsere Treffen immer mit einem kurzen Fachinput aus den eigenen Reihen. Zudem schärften die Mitglieder mit „60-Sekunden-Pitches“ ihr Profil, und es entstand die Idee, künftig gezielt Fachliteratur und Ressourcen in der Gruppe zu besprechen.
  • Lebendige Vernetzung: Ein digitales Würfel-Verfahren brachte die Teilnehmerinnen für einen informellen „TGI-Kaffeeklatsch“ zusammen. Ziel ist es, den kollegialen Austausch auf kurzem Weg zu stärken, über die Treffen hinaus Kontakte zu knüpfen und den Dialog zu intensivieren.
  • Verbandsarbeit: Durch die Teilnahme an der digitalen Fachgruppenratssitzung sowie der Frühjahrstagung in Remscheid wurde die Fachgruppe enger an den DGSF-Hauptverband angebunden

Veranstaltungen der Fachgruppe

30. September 2026 - 30. September 2026

Treffen der Fachgruppe Systemisch tiergestützte Interventionen (TGI)

Herzliche Einladung zum nächsten Fachgruppentreffen!

4. November 2026 - 4. November 2026

Treffen der Fachgruppe Systemisch tiergestützte Interventionen (TGI)

Herzliche Einladung zum nächsten Fachgruppentreffen!

25. November 2026 - 25. November 2026

Treffen der Fachgruppe Systemisch tiergestützte Interventionen (TGI)

Herzliche Einladung zum nächsten Fachgruppentreffen!

Kontakt

Sprecherin: Elke Willems / Stv. Sprecherin: Annkathrin Gerdes
E-Mail: fachgruppe-tgi|at|dgsf.org

Bildimpressionen aus der systemisch tiergestützten Intervention