Kinderschutz gemeinsam gestalten: Fachkongress zieht Bilanz
Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitswesen und weiteren Professionen im Kinderschutz gelingen? Mit dieser Frage beschäftigte sich der gemeinsame Fachkongress „Kooperation zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ am 25. und 26. Juni 2026 in Leipzig. Fachkräfte aus Praxis, Wissenschaft und Politik diskutierten darüber, welche fachlichen, strukturellen und politischen Voraussetzungen eine wirksame und verlässliche Kooperation im Interesse von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien braucht.
Der Fachkongress machte deutlich: Gelingender Kinderschutz braucht eine verbindliche und gut strukturierte Zusammenarbeit zwischen Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitswesen und weiteren Professionen. Kooperation erfordert eine gemeinsame fachliche Haltung, verlässliche Rahmenbedingungen und ausreichende Ressourcen. Im Mittelpunkt müssen dabei die Bedürfnisse und die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Familien stehen. Politik, Wissenschaft und Praxis sind gemeinsam gefordert, interdisziplinäre Zusammenarbeit dauerhaft zu stärken und strukturell abzusichern.
Eine Dokumentation der Veranstaltung mit dem Vorwort von DGSF-Vorstand Martin Diem sowie einem ausführlichen Nachbericht von Birgit Averbeck, DGSF-Fachreferentin Jugendhilfe/-Politik und Soziale Arbeit, wurde nun hier veröffentlicht.
(js)

