Wie wollen wir in Zukunft leben? DGSF-Verbandstag mit Impulsen zur ökologischen und sozialen Transformation

Der diesjährige DGSF-Verbandstag am 20. März 2026 in Remscheid widmete sich aktuellen Herausforderungen, inspirierenden Zukunftsbildern und praxisrelevanten Handlungsmöglichkeiten für Verbände, Organisationen und Fachkräfte.

Am 20. März 2026 fand in der Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid der DGSF-Verbandstag unter dem Titel „Wie wir in Zukunft leben wollen und was wir jetzt dafür tun können – Unser Beitrag zu einer sozial ökologischen Transformation“ statt. Organisiert und gestaltet wurde die Veranstaltung durch das Netzwerk Klimaschutz in Kooperation mit dem Forum Gesellschaftliches Engagement, dem Netzwerk Macht- und Diskriminierungskritik sowie der DGSF-Fachgruppe Armut und System. Die Durchführung erfolgte im Rahmen der DGSF-Frühjahrstagung 2026. Ziel war es, die Teilnehmenden in einen gemeinsamen Austausch über mögliche Zukunftsbilder und alltagspraktische Handlungsmöglichkeiten zu gesellschaftlichen, ökologischen und sozialen Fragen zusammenzubringen.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Katharina Esser, DGSF-Vorständin, und Uli Fellmeth aus dem DGSF-Netzwerk Klimaschutz.

"Ganz schön unbequem", sei der Titel des Verbandstages gewählt worden, wie Katharina Esser, Vorständin der DGSF, in ihrer Begrüßungsrede anmerkte. "Unbequem deshalb, weil er zeigt, dass wir uns nicht raushalten können, dass wir gefordert sind, etwas zu tun für die Zukunft, in der wir leben wollen. Denn wir sind alle ein Teil der Systeme, über die wir sprechen und in denen wir leben - nie nur Beobachtende von außen."

Die Transformationsberaterin Stella Schaller knüpfte mit ihrem Vortrag „Zukunftsbilder 2045 – Wie wir morgen leben könnten“ hieran an und gab den Teilnehmenden gleich zu Beginn u. a. mit einer Imaginationsreise und futuristischen Visualisierungen von Stadtbildern einen kraftvollen Impuls zur Zukunftsgestaltung. Danach folgte ein Gespräch mit Stefanie Langkamp, Politische Geschäftsführerin der Klima-Allianz Deutschland, zu Chancen, Widersprüchen und politischen Realitäten der sozial-ökologischen Transformation.

Vier daran anschließende Workshops zu den Themenbereichen Armut und Klimaschutz, Macht und Diskriminierung, Demokratie und Freiheit sowie Klimawandel und Resilienz boten den Teilnehmenden viel Raum für intensiven Austausch und die Entwicklung neuer Zukunftsvisionen - auch mit Blick auf den Verband.

Der Verbandstag endete am späten Nachmittag mit Diskussionsrunden, in denen die Teilnehmenden ihre individeullen Eindrücke teilten und in Schlagworten präsentierten. Eine zentrale Erkenntnis des Tages war, dass Klimafragen und soziale Fragen nicht unabhängig voneinander betrachtet werden können und vielmehr miteinander verschränkt sind. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung des interdisziplinären Dialogs und inspirierte zu zukünftigen gemeinsamen Initiativen.

Bild oben: DGSF-Vorständin Katharina Esser begrüßt die Teilnehmenden des Verbandstages

Bild unten links: Uli Fellmeth (DGSF-Netzwerk Klimaschutz) führt durch das Podium mit Nikola Siller, Katharina Esser, Stefanie Langkamp, Stella Schaller und Marlies Hinderhofer (v. l. n. r.)

Bild unten rechts: Stella Schaller, Uli Fellmeth, Katharina Esser, Martin Diem und Stefanie Langkamp kamen zu Chancen, Widersprüchen und politischen Realitäten der sozial-ökologischen Transformation in Gespräch

(js)