Netzwerk Macht- und Diskriminierungskritik
Herzliche Einladung zum offenen Online-Netzwerktreffen im September!

Die DGSF übernimmt gesellschaftliche Verantwortung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit und versteht sich als Teil der sozial-ökologischen Transformation. Als Fachverband für Systemische Therapie, Systemische Beratung, Systemische Soziale Arbeit und systemisches Denken wissen wir, dass die Herausforderungen unserer Zeit miteinander verbunden sind: Es gibt Wechselwirkungen zwischen Klimakrise und Gesundheit, zwischen Armut und Teilhabe, zwischen Diskriminierung und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Unser satzungsmäßiger Zweck ist die Förderung der Bildung und der öffentlichen Gesundheitspflege. Wir setzen uns für die Weiterentwicklung und Verbreitung systemischer Ansätze in Therapie, Beratung, Sozialer Arbeit sowie in Lebens- und Arbeitswelten ein. Unsere Haltung ist geprägt von Wertschätzung, Teilhabe und dem Einsatz gegen Diskriminierung. Daraus erwächst für uns Verantwortung für die Menschen von heute und für kommende Generationen.
Eine Steuerungsgruppe mit Vertreter*innen aus Mitgliedern, Instituten, dem Netzwerk Klimaschutz aber auch aus Vorstand und Aufsichtsrat hat eine RoadMap entwickelt. Sie beschreibt den Weg der DGSF hin zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Organisation in den kommenden Jahren.
Dabei geht es um die Reduktion von CO2-Emissionen und unseres ökologischen Fußabdrucks. Gleichzeitig geht es um die Frage, wie Nachhaltigkeit in Beratung, Therapie, Sozialer Arbeit, Weiterbildung, Forschung und Verbandsarbeit gelebt werden kann. Als systemischer Fachverband betrachten wir die Wechselwirkungen zwischen ökologischen, sozialen und gesundheitlichen Entwicklungen.
Deshalb beschäftigen wir uns unter anderem mit Fragen wie: Wie kann Nachhaltigkeit im beruflichen Alltag umgesetzt werden? Wie können wir Menschen angesichts von Klimakrise, gesellschaftlichem Wandel und Unsicherheit unterstützen? Wie gehen wir mit Erschöpfung, Zukunftsängsten und Belastungen um? Und wie können wir Resilienz, Zuversicht und Gestaltungskraft stärken?
Als Mitglied der Klima-Allianz Deutschland bringt die DGSF ihre systemische Expertise in gesellschaftliche Veränderungsprozesse ein. Wir sind überzeugt, dass nachhaltige Lösungen dann besonders wirksam sind, wenn ökologische, soziale und gesundheitliche Perspektiven gemeinsam betrachtet werden.
Auf dem Weg zur nachhaltigen und klimafreundlichen Organisation verstehen wir Klimaschutz nicht als isolierte Aufgabe, sondern als Teil einer umfassenden Verantwortung für Bildung, Gesundheit, Teilhabe und eine lebenswerte Zukunft.
„Die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF e. V.) arbeitet als Verband bis zum Jahr 2030 klimaneutral. Sie zielt darauf ab, dass ihre Institute, angeschlossenen Einrichtungen und möglichst viele ihrer Mitglieder dieses Ziel ebenfalls ansteuern.
Um Klimaneutralität bis zum Jahr 2030 zu erreichen wird 2024 ein Umsetzungskonzept erarbeitet, das konkrete Ziele und Maßnahmen bis zum Jahr 2030 beschreibt. Dazu wird eine Steuergruppe eingesetzt, in die sich das Netzwerk Klimaschutz zur Begleitung des Prozesses aktiv einbringt. Der Weg zur Klimaneutralität wird in einem jährlichen Monitoring erfasst. In den Prozess einbezogen werden die Instituteversammlung sowie alle Fachgruppen, Regionalgruppen, Netzwerke und interessierten Mitglieder.“
Um die operative Umsetzung im Verband anzugehen, werden drei Handlungsebenen fokussiert:
Wir wollen unseren CO₂-Fußabdruck verringern und setzen auf eine nachhaltige Beschaffung von Ausstattung, Energie und Büromaterial sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit Finanzanlagen. Wir wollen Ressourcen im laufenden Betrieb einsparen und gehen sensibel mit Mobilität, Energie, Wasser, Verpflegung, Abfall und Materialeinsatz um. Gleichzeitig überprüfen wir unsere Prozesse, Veranstaltungen und Entscheidungen auf ihre ökologische und soziale Wirkung.
Für die DGSF bedeutet Klimaschutz jedoch nicht nur, Emissionen zu reduzieren. Ebenso wichtig ist unser ökologischer Handabdruck: die positiven Beiträge, die wir durch systemische Fachlichkeit, Bildung, Beratung, Therapie, Forschung und Vernetzung für eine nachhaltige Entwicklung leisten können. Als Fachverband möchten wir nicht nur die Auswirkungen unseres eigenen Handelns verringern, sondern auch gesellschaftliche Veränderungsprozesse mitgestalten.
Die DGSF unterstützt ihre Weiterbildungsinstitute dabei, Nachhaltigkeit und Klimaschutz schrittweise in Weiterbildung, Lehre und Organisation zu integrieren. Dazu gehören der Austausch guter Praxisbeispiele, die Bereitstellung von Arbeitshilfen und Orientierungshilfen, die Entwicklung nachhaltiger Veranstaltungsformate (z. B. Green Events) sowie die gemeinsame Reflexion darüber, wie Nachhaltigkeit in Weiterbildung, Lehre und Organisation berücksichtigt werden kann.
Die DGSF möchte ihre Mitglieder für Fragen von Nachhaltigkeit, Klimaschutz und sozial-ökologischer Transformation sensibilisieren und den fachlichen Austausch fördern. Ziel ist es, Anregungen und Beispiele bereitzustellen, wie Nachhaltigkeit im beruflichen Alltag, in Beratung, Therapie, Sozialer Arbeit, Supervision, Coaching, Organisationsentwicklung und anderen systemischen Arbeitsfeldern umgesetzt werden kann.
Die DGSF orientiert sich bei ihrer Weiterentwicklung als nachhaltige und klimafreundliche Organisation an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Die 17 Nachhaltigkeitsziele bilden einen weltweit anerkannten Orientierungsrahmen für nachhaltige Entwicklung und verbinden ökologische, soziale und gesundheitliche Fragestellungen.
Für die DGSF sind die SDGs kein zusätzliches Programm, sondern ein hilfreiches Instrument, um die eigene Wirkung sichtbar zu machen, Prioritäten zu setzen und Nachhaltigkeit systematisch in Verbandsarbeit, Weiterbildung, Systemische Therapie, Systemische Beratung, Systemische Soziale Arbeit und Organisationsentwicklung zu integrieren.
Ausgehend von unserem satzungsgemäßen Auftrag und unserem Klimaneutralitätsbeschluss haben wir fünf Kern-SDGs identifiziert, die die Arbeit der DGSF in besonderer Weise widerspiegeln:
Diese Kern-SDGs dienen als Orientierungsrahmen für unsere Entscheidungen, Projekte, Veranstaltungen und Entwicklungsprozesse. Sie helfen uns dabei, den Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit, Bildung, gesellschaftlicher Teilhabe, demokratischen Strukturen und Klimaschutz sichtbar zu machen und systemisch zu betrachten.
Kern-SDG | Bezug zur DGSF |
|---|---|
Therapie, Beratung, Prävention | |
Weiterbildung, Lehre, Qualifizierung | |
Teilhabe, Diskriminierungssensibilität | |
Demokratie, Dialog, Ethik | |
Klimaneutralität 2030 |
Nachhaltigkeit muss nicht zu 100% perfekt sein, um wirksam zu sein. Oft bewirken viele kleine Veränderungen im Alltag schon sehr viel.
Zum Ausprobieren:
Unser Gedanke dazu: Veränderung gelingt oft dann am besten, wenn sie in den Alltag passt und langfristig durchgehalten werden kann.
Viele Emissionen entstehen bereits bei der Herstellung von Produkten. Deshalb ist die längere Nutzung oft nachhaltiger als ein schneller Neukauf.
Zum Ausprobieren:
Unser Gedanke dazu: Nachhaltigkeit beginnt häufig nicht beim Kauf der „richtigen“ Dinge, sondern beim wertschätzenden Umgang mit dem, was bereits vorhanden ist.
Herzliche Einladung zum offenen Online-Netzwerktreffen im September!
Das Netzwerk Klimaschutz lädt herzlich zum nächsten Fachabend ein!
Herzliche Einladung zum offenen Online-Netzwerktreffen im November!
Frage: Warum beschäftigt sich die DGSF mit dem Thema Klimaschutz?
Antwort: Die Klimakrise hat Auswirkungen auf Gesundheit, soziale Teilhabe, Beratung, Therapie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Als systemischer Fachverband betrachten wir diese Zusammenhänge und übernehmen Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft.
Frage: Was bedeutet sozial-ökologische Transformation?
Antwort: sozial-ökologische Transformation beschreibt den Wandel hin zu einer Gesellschaft, die innerhalb ökologischer Grenzen lebt und gleichzeitig soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und Lebensqualität stärkt.
Frage: Was sind die SDGs?
Antwort: Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Sie bilden einen internationalen Orientierungsrahmen für nachhaltige Entwicklung und verbinden ökologische, soziale und wirtschaftliche Ziele.
Frage: Was bedeutet Klimaneutralität 2030?
Antwort: Die Mitgliederversammlung der DGSF hat beschlossen, dass der Verband bis 2030 klimaneutral arbeiten soll. Ziel ist es, die verursachten Emissionen schrittweise zu reduzieren und Wege zu einem klimaneutralen Verband zu entwickeln.
Frage: Wo finde ich die erarbeitete RoadMap?
Antwort: Die RoadMap wurde von der Steuerungsgruppe erarbeitet und von Vorstand und Aufsichtsrat verabschiedet. Sie beschreibt die Ziele, Maßnahmen und Entwicklungsschritte der DGSF auf dem Weg zur nachhaltigen und klimafreundlichen Organisation.
Frage: Was kann ich als Mitglied beitragen?
Antwort: Jeder Beitrag zählt. Mitglieder können sich informieren, Anregungen aus der RoadMap aufgreifen, eigene Ideen einbringen, Veranstaltungen besuchen oder Nachhaltigkeit in ihrem beruflichen Alltag mitdenken.
Frage: Wie kann ich mitmachen?
Antwort: Sie haben Ideen, Materialien, Praxisbeispiele oder Hinweise rund um Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der systemischen Praxis, Weiterbildung oder Verbandsarbeit?
Wir freuen uns über Anregungen aus Instituten, Regionen, Netzwerken und der Mitgliedschaft. Schreiben Sie gerne an DGSF-Vorständin Katharina Esser: katharina.esser@dgsf.org
Frage: Was macht das Netzwerk Klimaschutz?
Antwort: Das Netzwerk Klimaschutz ist eine offene Plattform innerhalb der DGSF. Es fördert den Austausch, entwickelt Ideen und begleitet die Umsetzung der Klimastrategie des Verbands.
Die Mitglieder der Steuerungsgruppe sind:
Wenn Sie eine Nachricht an die Steuerungsgruppe senden wollen, dann gerne an katharina.esser@dgsf.org
Die DGSF ist Mitglied der Klima-Allianz Deutschland.